Sie sind hier: Homepage www.digitale-kundenakquise.de -> Blog




Versendung von E-Mail-Werbung? Nur mit Genehmigung des Kunden!


Die Frage, "Kann ich einfach eine generelle Einwilligung des Kunden einholen?", kusiert immer wieder im Web und beschäftigt viele Anwaltskanzleien. Die Aussage dazu ist ein ganz klares Nein, leider nicht. Mit Urteil vom 15.03.2017 (Az. VI ZR 721/15) ist der BGH erneut auf die Voraussetzungen eingegangen, die an eine wirksame Einwilligung zu stellen sind.

Grundsätzlich gilt, dass E-Mails mit werblichen Inhalt (dazu gehören auch Newsletter), nur mit Einwilligung des jeweiligen Empfängers verschickt werden dürfen.

Nach neuester Rechtsprechung des BGH hält dieser es für zwingend erforderlich, dass dem potentiellen Empfänger der E-Mails klar ist, welche Produkte oder Dienstleistungen welcher Unternehmer von der Einwilligung konkret erfasst sind. Um Einwilligungserklärungen rechtssicher zu gestalten, muss neuerdings also eine abschließende Auflistung der Produkte, für die zukünftig per E-Mail geworben werden soll, vorliegen.

Eine „Generaleinwilligung“ ist also unwirksam. Wichtig: Grundsätzlich gilt die Rechtsprechung des BGH nicht nur für neu abzugebende Einwilligungserklärungen; auch bereits abgegebene oder derzeit verwendete Erklärungen sind an den Maßstäben der neuen Rechtsprechung zu messen. Weitere Informationen können Sie unserem Thema entnehmen.

Zum Artikel direkt <- Klick

Quelle: www.it-recht-kanzlei.de



Holger Klöble
Inhaber LEDRA

Holger_Kloble_CEO.png



Möchten Sie uns gerne eine Frage stellen?

Möchten Sie uns eine E-Mail schreiben?

Möchten Sie das Kontaktformular nutzen?


Logo_Juristisch_betreut_durch_ITRecht_Kanzlei.png
logo-fairness-im-handel-ledra_weiss.png

Designed by LEDRA in Germany 2013 - 2018 | Alle Rechte vorbehalten

empty