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Wie ich die Digistalisierung der Reisebürobranche miterlebt habe


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Herzlich willkommen zum ersten Blog auf LEDRA | Die besten Kunden finden und halten. Mein Name ist Holger Klöble, Inhaber der Firma LEDRA. Vor vielen Jahren bin ich angetreten, Online-Marketing in all seinen Möglichkeiten zu erforschen, kritisch zu hinterfragen um nur das Beste für Sie zu Tage zu befördern. Ich möchte Ihnen zum Anfang eine Geschichte erzählen die mir im Jahre 2001 passiert ist in einer Branche, die damals das Internet belächelt- ja schier verteufelt hat.



Wir befinden uns im sonnigen Tunesien auf einer Infotour für Reisebürounternehmer. Infotouren sind sog. "Expedientenreisen", wo man in drei Tage gefühlte 500 Hotels anschaut, sich jeden Abend "die Kante gibt" und nach dem dritten Tag keinen Plan mehr hat, was man so alles angesehen und bisher erlebt hat. Ich war damals in meinem dritten Lehrberuf als Reiseverkehrskaufmann im ersten Lehrjahr. Ich durfte als "Azubi" an einer Informationsreise für Büroinhaber teilnehmen.

Das war nicht ungewöhnlich für mich... aber für die Beteiligten der Reise absolut. Mein damaliger Chef war ein Unternehmer mit Weitblick und für sein Alter doch unglaublich modern. Meine Reisekollegen, die alles Unternehmer waren, konnten gar nicht verstehen, dass ich als Auszubildender an dieser Infotour teilnehmen durfte. Ich glaube mein damaliger Chef hatte bereits die halbe Welt schon bereist und für ihn war es nichts Neues, Tunesien zu besuchen. Also hatte mich dahin geschickt, denn ich sollte ja was lernen.  

Am zweiten Abend saßen wir in gemütlicher Runde zusammen und ich hielt mich sehr bedeckt. Ich hatte Ehrfurcht von dem Wissen der Reisekollegen, die schon viele Jahre in dieser Branche waren und hörte aufmerksam zu. Irgendwann kam dann das Thema "Internetbuchungen" auf den Tisch und eine angeregte Diskussion brach los. Die Kollegen schimpften über das Internet,  es ihnen die Arbeit wegnimmt, die Arbeitsplätze, dass bald niemand mehr über Reisebüros die Reise buchen würden und die Diskussion wurde immer hitziger. 

Irgendwann drehte sich einer der Reisebüro-Unternehmer zu mir und meinte: "was sagt denn unser Jungunternehmer dazu"? Gelächter brach aus und ich wusste nicht wie ich zu reagieren sollte.  Ich konnte schon zwischen den Zeilen lesen, was dieser Typ mit Jungunternehmer meinte. Leider weicht zum damaligen Zeitpunkt nicht so schlagkräftig wie ich es heute bin. 

Mit zittriger Stimme hatte ich meine Meinung kund. "Also ich glaube, dass es die meisten von uns in gut zehn Jahren; also irgendwann Ende 2010 nicht mehr geben wird." Das Internet hatte bereits massiv Einzug gehalten, gab es doch schon die ersten online Buchungssysteme, die aber sehr sehr einfach aufgebaut waren. Dennoch wurden diese bereits genutzt und diesen Vorgang wollten wohl meine lieben Kollegen damals nicht so annehmen. Also würde ich rüde beschimpft und der Abend war dann für mich auch gelaufen. Ich ging ins Bett und war stinksauer auf die Kollegen.

Als ich 2001 in die Reisebranche eingestiegen bin, gab es zum damaligen Zeitpunkt fast 19.000 Reisebüros deutschlandweit. Als ich die Reisebranche verlassen hatte 2010 waren es nur noch 7.500. Ob man dem Internet die komplette Schuld für das Reisebüro-Sterben kann kann ich nicht beurteilen. Dennoch ist meine These, dass das Internet massiv dazu beigetragen hat, dass sehr viele Reisebüroinhaber ihre stationären Geschäfte schließen mussten.

Viele meiner Reisebüro-Kollegen haben diesen Hype, der auch so solches bezeichnet wurde nicht gesehen, wollten ihn nicht sehen, haben ihn schlichtweg ignoriert.  Aus diesem Hype wurde ein Milliardenmarkt. Reiseplattformen wie Obodo und Co. verzeichnen bis zu 79.000 Buchungen im Monat. Sie können sich jetzt ausrechnen, was dies am Tag in der Stunde in der Minute bedeutet. Für ein Reisebüro undenkbar zu bewältigen. Wir haben heute das Ergebnis, dass die Buchungsportale nicht nur im Reisegeschäft hoch intelligent sind und mittlerer Weilde den Kunden auch die richtigen Fragen stellen, die (vielleicht) Verkäufer nie stellen.

Meine Frage an Sie zum Ende des ersten Blogs ist es: wie ist ihre Einstellung zum Online-Marketing?  Zur Kundeakquise im Internet? Für Sie als Unternehmer alles nur "Schall und Rauch" oder eine Methode um hochwirksam mit Kunden zu kommunizieren und die Neukundenakquisition in einen Quantensprung zu verwandeln?


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